Band 56 der SGGP-Schriftenreihe:
Zweitmeinungsprogramme
zur Reduktion unnötiger Operationen
Die grössten Krankenversicherer
der Schweiz führten von 1994 bis 1996 ein gemeinsames Second-Opinion-Programm
durch. Zwei Varianten wurden praktisch erprobt: Bei der obligatorischen Zweitmeinung
verpflichtet sich der Versicherte im voraus, vor bestimmten Eingriffen eine
Zweitmeinung einzuholen. Als Anreiz wurde die Prämie der Zusatzversicherung
um 10% reduziert. Bei der freiwilligen Variante konnten alle Versicherten für
jeden Eingriff jederzeit und kostenlos eine Zweitmeinung einholen.
Das Buch ist eine wissenschaftliche Evaluation durch die HealthEcon, Basel.
Sie liefert bisher unveröffentlichte Informationen z.B. über die Beanspruchung
der Zweitmeinung, das Verhalten der Zweitmeinungsversicherten, die vermiedenen
Operationen und die Kosten und Nutzen der Zweitmeinungsprogramme.
Erstmals liegen damit in der Schweiz empirische Daten über Möglichkeiten
und Grenzen von Zweitmeinungsprogrammen vor (s. auch Band 25 der SGGP-Schriftenreihe).
Verlag SGGP, Muri BE, 1997, 144 Seiten
ISBN 3-85707-056-0
34 Fr. für SGGP-Mitglieder, 46 Fr. für Nichtmitglieder