Versicherungssysteme
Aufhebung des Vertragszwangs:
Niederlande - Schweiz (Stephanie Wyler)
Diese ausgezeichnete Diplomarbeit - der Redaktor erlaubt sich dieses Urteil,
weil er die Arbeit als Korrektor begleitet und entsprechend bewertet hat - an
der inzwischen leider geschlossenen Fachhochschule Aargau für Gesundheit
ist auf www.santesuisse.ch aufgeschaltet. Sie beschäftigt sich insbesondere
mit den Auswirkungen auf die Pflege. Interessant an dieser Studie ist u.a. der
Umstand, dass die Autorin auch Interviews mit den Lehrstuhl-Inhaberinnen für
Pflegewissenschaft an der Universität Basel durchführen wollte. Die
Autorin spricht dazu Klartext: "Die Absagen von pflegewissenschaftlichen
Fachpersonen, welche der Autorin für ein Interview nicht zur Verfügung
stehen wollten (insbesondere das Institut für Pflegewissenschaften an der
Universität Basel, wegen mangelndem Fachwissen zu dieser Thematik), scheinen
diesbezüglich wenig vorteilhaft, um die Stellung der Pflege zu verbessern."
(S. 67) Da wundert sich der Redaktor dann nicht mehr, wenn die Pflege nachher
nicht mehr gefragt wird.
Les "réseaux de médecins
de famille": une solution pour freiner l'explosion des coûts de la
santé?
Unter diesem Titel ist an der Universität Genf im September 2002 eine Lizenziatsarbeit
der Politikwissenschaften erschienen. Verfasser ist Herr Daniel Finsterwald.
Die interessante 42seitige Arbeit kann zum Preis von 18 Franken beim Autor bestellt
werden (d_finsterwald@hotmail.com).
Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen"
(GPI), Nr. 4/2002.