GPI Nr. 1/2002

 

 

 

 


 


Schweizer sorgen sich um Gesundheit

Gesundheitsfragen (65 Prozent) und Arbeitslosigkeit (45 Prozent) sind die drückendsten Sorgen von Herrn und Frau Schweizer, gefolgt von der AHV, Europa und den Flüchtlingen. An sechster Stelle folgt erstmals der Problemkreis Terrorismus/ Extremismus (27 Prozent). Das Sorgenbarometer 2001 wurde vom Forschungsinstitut GfS im Auftrag der Credit Suisse erstellt. Die letztjährige Befragung fand im Oktober statt, nach den Anschlägen vom 11. September und zur Zeit des Swissair-Groundings. Gesundheitsfragen waren vor allem bei Älteren und in den Mittelschichten das Thema. GfS spricht von einem Übergang von ökologischen zu gesellschaftspolitischen Prioritäten. Die Verschiebung von Umwelt- zu Gesundheitsfragen betrachtet die Studie als Indikator eines Wertewandels.

(St. Galler Tagblatt, 15. Februar 2002)

Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 1/2002.