Und zum Schluss noch dies ....
Wir wissen alle, dass die Zahl der IV-Fälle mit jener der auf eigene Rechnung
tätigen Psychiater korreliert.
(Coletta Nova, Zentralsekretärin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes,
in: Weltwoche, 22. April 2004).
Die Ärzte sind untereinander zerstritten und verfeindet. Es ist kein Zufall,
dass der ruinöse Kampf unter den Spitälern Tote kostet.
Das heutige vom "Kantönligeist" geprägte Gesundheitswesen
ist jedes Jahr für Hunderte von Patienten tödlich.
Mehr Auswahl erhöht überhaupt nicht die Qualität. Nehmen sie
die Zentren zur Erkennung und Behandlung von Brustkrebs. Da gibt es hier zu
Lande ganz viele. Wenn man hinter die Kulissen schaut, so sieht man aber, dass
nur etwa zwei bis drei überhaupt den Namen Brustzentrum verdienen.
Gefordert wäre Bundesrat Pascal Couchepin. Aber er hat seit seinem Amtsantritt
als Gesundheitsminister noch keinen einzigen vernünftigen Vorschlag gemacht.
Politiker stecken nur den Kopf in den Sand. Und das auf Kosten der Gesundheit
unserer Bevölkerung.
(alle Zitate: Samuel Stutz, "Fernseh-Doktor der Nation", in: SonntagsBlick,
25. April 2004)
Das Todesrisiko ist beim Autofahren kleiner.
(Thomas Zeltner, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit auf die Frage,
ob Behandlungsfehler im Spital ein höheres Todesrisiko sind als andere
Gefahrenquellen, zitiert nach: Coop-Zeitung, 5. Mai 2004)
Im Spitalbereich besteht im Moment kein Handlungsbedarf - ausser dass es nach
wie vor überall zu viele Spitäler gibt. Aber das sind Hausaufgaben,
die die Kantone selber machen müssen.
(Rolf Ritschard, Regierungsrat des Kantons Solothurn, zitiert nach: Aargauer
Zeitung, 14. Januar 2004)
Il risotto ai funghi fatto da me.
(Fabio Conti, Chefarzt der Clinica Hildebrand in Brissago auf die Frage nach
seinem piatto preferito, in: magazine, 30. November 2003)
Gesundheitsforscher haben wunderbare Dinge vollbracht, indem sie durch das
Mikroskop blickten. Aber sie blicken zu viel durch das Mikroskop. Sie sollten
auch durch das Fenster schauen.
(Jean Martin, SGGP-Vizepräsident und ehemaliger Kantonsarzt der Waadt,
in: Schweizerische Ärztezeitung, 28. April 2004).
Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen"
(GPI), Nr. 2/2004.