GPI Nr. 1/2003

 

 

 

 


 


Pflege

ICNP Internationale Klassifikation für die Pflegepraxis
Das Buch (Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-83669-4, 67 Franken) geht u.a. folgenden Fragestellungen nach: Wie kann man das, was Pflegende tun, warum sie es tun und mit welchem Ergebnis sie es tun, definieren, systematisieren und klassifizieren? Die Antwort darauf wird in der Zusammenfassung von Pflegephänomenen, Pflegeinterventionen und Pflegeergebnissen in einer Klassifikation gesucht. Genau das tut die vom Weltpflegeverband ICN initiierte und in über 10 Jahren entwickelte und überarbeitete Internationale Klassifikation der Pflegepraxis (ICNP). Mit diesem Buch wird diese einmalige Pflegeklassifikation erstmals den deutschsprachigen Pflegenden zugänglich gemacht.

Pflegewüste web (Die Schwester/ der Pfleger, Nr. 12/ 2002)
In diesem Artikel von Matthias Kirchhoff wird u.a. der Frage nachgegangen, ob Hersteller-Pages vielleicht etwas mehr Pflege brauchten. Der Autor, Fachpfleger für Intensiv- und Anästhesiepflege und Geschäftsführer einer auf Medienproduktion spezialisierten Unternehmung, nennt folgende Webtipps: Businesspages: www.ruesch.de, www.bbraun.de, www.enteraleernaehrung.de; Private Pages: www.forumintensivpflege.de, www.pflegenet.com, www.altenpflege-info.de, www.pflegewesen.de, www.pflege-online.net, www.pflegeboard.de, www.talessin.de, www.pflegeintensiv.de, www.dip-home.de.

Schreiben
Dieses Handbuch für Pflegende von Klaus Reinhardt (Hrsg.) (Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-83683-X, 45.80 Franken) hat all jene Pflegenden als Zielpublikum, denen Schreiben und Dokumentieren eher schwer fällt. Das Buch weist drei Hauptteile auf. In Teil 1 "Schreiben - eine Einführung (nicht nur) für Pflegende" werden die Themen Anfangen zu schreiben, Schreibtechnik und Überarbeiten behandelt, in Teil 2 "Für Institutionen schreiben": über Patienten schreiben: Pflegedokumentation; über Mitarbeiter schreiben: Zeugnisse, Schülerbewertungen, Bewerbungen; für die Hochschule schreiben: Hausarbeit, Qualifikationsarbeit. Und in Teil 3 "Für die Öffentlichkeit schreiben": Publikumspresse und PR; Pflege-Fachpresse; wissenschaftliche Aufsätze und Bücher.

Ansätze zur Pflegeprävention
Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung fungiert als Herausgeber dieses Buchs, das Rahmenbedingungen und Analysen von Modellprojekten zur Vorbeugung der Pflegebedürftigkeit darstellt (Schlütersche Verlag, ISBN 3-87706-881-2, 25 Franken). Aus dem Inhalt: Was versteht man unter Pflegebedürftigkeit? Prävention von Pflegebedürftigkeit: Eine Notwendigkeit? Stellenwert und Umfang des pflegepräventiven Ansatzes in Deutschland. Ergebnisse der Recherche zu Referenzprojekten. Prävention von Pflegebedürftigkeit: Ein pflegerisches Handlungsfeld? Überlegungen zur Entwicklung eines pflegepräventiven Beratungskonzepts.

Prozessmanagement in Pflegeorganisationen
Grundlagen, Erfahrungen und Perspektiven stellen die Herausgeber Harald Blonski und Michael Stausberg dar (Schlütersche Verlag, ISBN 3-87706-678-X, 49.90 Franken). Folgende Hauptthemen werden von verschiedenen Autorinnen und Autoren dargestellt: 1. "Von Burgen zu Flüssen": Prozessmanagement in Dienstleistungsorgani-sationen für Seniorinnen. 2. Prozesscontrolling mit Kennzahlen. 3. Von der Struktur- zur Ergebnisqualität: Das EFQM-Modell als Kompass in der Altenhilfe: Ein Praxisbericht. 4. Die Prozesse folgen dem Patienten: Prozessorientiertes Qualitätsmanagement im Krankenhaus und in Pflegeorganisationen. 5. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess in der Hauswirtschaft. 6. Prozessmanagement als Ausweg zur Kostensenkung im Gesundheitswesen: Ein Fünf-Stufen-Konzept zur Einführung. 7. EDV-Unterstützung des Qualitätsmanagements: Die Rolle von Prozessmanagement-Tools. 8. Unterstützung des Prozessmanagements durch Intranet.

Studienführer Pflege- und Gesundheitswissenschaften
Die 6., überarbeitete und aktualisierte Auflage des Studienführers von Karin Krause (Schlütersche Verlag, ISBN 3-87706-599-6, 28 Franken) enthält das komplette Studienangebot an Basis- und weiterqualifizierenden Pflegestudiengängen in Deutschland. Die Vielzahl an Adressen ermöglicht die direkte Kontaktnahme mit Bildungsinstitutionen, Organisationen und Hochschulen. Das Buch wendet sich einerseits an ausgebildete Pflegekräfte, anderseits informiert es jene, die vor der Berufswahl oder einem Berufswechsel stehen, über schon Bestehendes und neue Perspektiven im Pflegebereich.

Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 1/2003.