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GPI-Light: Gesundheitspolitische Zitate - Scherz, Satire, Ironie und tiefere
Bedeutung
- Jedem fünften deutschen Mann sind handelsübliche Kondome zu gross...
In erigiertem Zustand seien die besten Stücke des Mannes durchschnittlich
10-19 cm (14,48 cm im Mittel) lang... In den meisten bisherigen Untersuchungen
haben die Probanden selbst nachgemessen. Das habe zu deutlich höheren
Längenwerten geführt, so Pro Familia. (Aerzte-Zeitung)
- Eine Gesellschaft von Schafen muss mit der Zeit eine Regierung von Wölfen
hervorbringen. (Bertrand de Jouvenel)
- Das einzige Programm Schmidts besteht im Stillstand. Im Kern sind Sie eine
wandelnde Beruhigungspille. (Früherer Gesundheitsminister Seehofer über
die gegenwärtige deutsche Gesundheitsministerin)
- Was soll ich mit Ihnen reden? Ich habe demnächst einen Termin bei Ihrem
Chef! (Marlene Dietrich auf dem Totenbett zum Priester)
- Jeder vierte Verkehrstote starb an einem Baum. (Süddeutsche Zeitung)
- Das Pharmageschäft ist nicht konjunkturabhängig, sondern produkteabhängig.
(Daniel Vasella, Chef Novartis)
- Disease Management ist wie Sex bei Jugendlichen: Alle reden darüber,
jeder denkt, die anderen tun es und die, die es tun, tun es schlecht. (Gabriele
Müller de Cornejo)
- If you are not wealthy, better stay healthy! (Motto in den USA)
- Ueberzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.
(Nietzsche)
- Der typische Journalist in der Schweiz lebt in der Deutschschweiz, ist männlich...
(Neue Zürcher Zeitung)
- "Röstigraben" beim Abtreiben. (Titel in der Neuen Zürcher
Zeitung)
- Wir sind over-apotheked. (Nationalrat Rudolf Strahm, SP)
- Der schweizerische Pharmamarkt ist nicht nur wettbewerbsrechtlich fast abgeschottet,
sondern die Branche ist auch eine der skrupellosesten in der Schweiz. (Nationalrat
Rudolf Strahm, SP)
- Nicht an unseren Taten, sondern an unseren Daten werden wir gemessen. (Unbekannt)
- Tabak tötet - ich bin der lebende Beweis. (John Wayne in seinen letzten
Stunden vor dem Lungenkrebs-Tod)
- Es gibt zu denken, dass die gesetzliche Krankenversicherung rund 100 Millionen
Franken für Dinge wie Hals-, Nasen- und Fusspilzsprays ausgibt - für
Mittel gegen banalste Erkrankungen also. (Felix Gutzwiller, Nationalrat FDP)
- Wir geben für das Krankwerden immer noch mehr Geld aus als für
das Gesundwerden. (Unbekannt)
- Heute verdienen die Thurgauer Aerzte mit rund 10'000 Fr. pro Monat gleich
viel wie ein Sekundarlehrer. (Mathias Wenger, Präsident der Thurgauer
Aerztegesellschaft)
- Wir haben im Tessin eine hervorragende Medizin. Wir meinen, wenn wir nach
Como oder Milano gehen, müssen wir sofort sterben. (Patrizia Pesenti,
Tessiner Gesundheitsdirektorin)
- Kein Unternehmen produziert einfach so drauflos wie das Gesundheitswesen.
(Nationalrätin Stephanie Baumann, SP, Verwaltungsrats-Präsidentin
Inselspital Bern)
- You cannot fight against the future. (Gladstone)
- Heute werden täglich leidende Menschen - zum Beispiel mit Morphinen
- langsam zum Sterben gebracht, ohne dass sie je um ihre Meinung befragt worden
wären. In Holland wäre dies strafbar. (Franco Cavalli, Onkologe,
Nationalrat SP)
- 10 bis 20% der medizinischen Leistungen sind überflüssig. (Nationalrat
Franco Cavalli, SP)
- Ein Viertel aller von Aerzten abgerechneten Leistungen ist schlicht überflüssig.
(Karl Lauterbach, Gesundheitsökonom, Köln)
- Es gibt keinen gigantischeren Futtertrog als die Medizin.- Der Wissenschafter
kommt mit der kontrollierten randomisierten multizentrischen peer-reviewten
Doppelblindstudie, und der Politiker sagt "Hä?" - Jeder Beruf
hat seine eigene Abstiegskarriere: die Ballettänzerin landet im Bordell,
der Journalist in der PR, der Arzt in der Industrie.- Gesundheit ist das Höchste.
Gut! - Leistung muss belohnt werden. Davon sind alle überzeugt, die eine
Million geerbt haben.- Der Föderalismus geht flöten, die Neutralität
geht flöten - wer kann noch behaupten, dass es keinen Fortschritt gibt?
- Nur wer die Zukunft kennt, kann die Gegenwart verstehen.- Bis 50 hat man
eine Zukunft, danach eine Restlebenszeit.- Es gibt nicht nur Hurrapatrioten,
sondern auch Hurramediziner.- Das 20. Jahrhundert hat nicht viel gebracht
ausser guten Medikamenten.- In seinen letzten schweren Stunden vor dem Tod
fand er Trost und Halt in seinem tiefen Glauben an die freie Marktwirtschaft.
(Gerhard Kocher)
GPI Nr. 3/2001
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