GPI Nr. 3/2006

 

 

 

 


 


Leistungserbringer - Prestataires


Hebammen - Sage-femmes

Hebammenarbeit
Assessment, Diagnosen und Interventionen bei (patho)physiologischen und psychosozialen Phänomenen werden in diesem Buch von Eva Cignacco (Hrsg.) thematisiert (Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-84311-9, 56 Franken). Mitgearbeitet haben Johanna Biedermann, Sue Brailey, Simone Büchi, Gabriela Felber Piso, Marie-Christine Gassmann, Jürgen Georg, Sandra Gränicher, Regula Hauser, Franziska Maurer und Angela Moré. Das Geleitwort hat Mechthild Gross geschrieben.

Pharma

Pharma-Markt Schweiz Ausgabe 2006
Das "gelbe Büchlein" der Interpharma ist erschienen, welches auf 104 Seiten Daten und Graphiken zu den Themen Kosten und Nutzen von Medikamenten, Medikamentenmarkt, volkswirtschaftliche Bedeutung der Pharmabranche, Forschung und Entwicklung, Zulassung, Preisbildung und Rückerstattung von Medikamenten sowie Fragen und Antworten rund um Medikamente präsentiert. PDF- oder Power-Point-Dateien davon finden sich auf www.interpharma.ch.

Arzneimittel-Werbeverordnung
Ursula Eggenberger Stöckli, Fürsprecherin und Apothekerin, setzt sich in diesem Buch mit dem Umstand auseinander, dass die Arzneimittel-Werbeverordnung seit rund vier Jahren in Kraft ist, sich aber kaum eine Praxis oder Rechtssprechung gebildet hat. In dieser Situation will der vorliegende Kommentar Auslegungshilfe liefern (Verlag Stämpfli, ISBN 3-7272-2529-7, 148 Franken, 420 Seiten). Die Autorin erläutert zu diesem Zweck jeden Artikel, indem sie auf die Entstehungsgeschichte hinweist, Inhalt und Zweck beschreibt und detailliert auf die einzelnen Tatbestandselemente eingeht.

Rehabilitation - réhabilitation

Ansätze zur Patientenklassifikation in der medizinischen Rehabilitation aus gesundheitsökonomischer Perspektive
Jana Ranneberg setzt sich im Rahmen ihrer Dissertation an der Münchner Bundeswehr-Universität damit auseinander (Peter Lang Verlag, ISBN 3-631-54719-6, 82 Franken). Sie kommt zum Schluss, dass ein deutsches Patientenklassifikationssystem zwingend erforderlich sei, denn nur wer seinen Aufwand klar benennen könne, habe eine Chance auf eine adäquate Vergütung. Nur wer seine Leistungen transparent und differenziert aufstelle, könne sich in standardisierte Leistungsprogramme integrieren und nur wer seine Vorteile und Stärken kenne und diese klar kommunizier, könne sich im zunehmenden Wettbewerb behaupten.

Spitäler - Hôpitaux

Coopération et aide au développement
Das Supplément zur August-Ausgabe der Revue médicale Suisse (Herausgeber Claude Le Coultre und Philippe Chastonay) stellen Projekte des Universitätsspitals Genf und der medizinischen Fakultät Genf in diesem Bereich dar. Es finden sich u. a. Artikel zu folgenden Themen: Bientôt 30 ans de coopération entre les Facultés de médecine de Genève et de Yaoundé, Cameroun; Formation postgraduée des médecins camerounais à Genève; la stage de sixième année en médecine et santé tropicales Genève-Yaoundé: 200 allers - retours; Collaboration en neurochirurgie avec Youndé; Immersion en santé communautaire - apprendre avec la population à Yaoundé; Programme de santé bucco-dentaire à Mfou; Projet d'enseignement de la psychiatrie au Cameroun; L'enseignement de l'anatomie à Yaoundé; Une étude clinique en obstétrique à Yaoundé; Le projet "Mali - Genève": 25 ans de recherche et d'appui aux services de santé; Formation continue et à distance des professionnels de la santé: le réseau en Afrique francophone pour la télémedicine; Perspectives de développement de la pharmacie hospitalière au Mali; Santé mentale: dix ans de collaboration avec le Rwanda; Essai d'une formation chirurgicale adaptée à l'Eriythrée; L'humanitaire en cardiologie et chirurgie cardiovasculaire en océan Indien; Mission chirurgicales pédiatriques au Bangladesh en partenariat tripartite: Children Action - HUG - DBLM Hospital Nilphamari; Partenariat de recherche au Népal: impact sur des populations négligées; L'unité d'enseignement et de recherche sur l'épilepsie à Hanoi, Viêt Nam; Projet de coopération pour la formation en médecine intensive et soins post-opératoires à Oulan Bator, Mongolie; Relation avec la Lituanie: une collaboration réussie entre les Facultés de médecine de Genève et Kaunas; Projet de médecine de famille en Bosnie-Herzégovine; Radiologie des urgences: dix ans de collaboration entre Genève et la Roumanie (1996 - 2006); Chirurgie maxillo-faciale: coopération entre l'Arménie (Erevan) et Genève; Recherche clinique pour les médecins étrangers au sein du Service des maladies infectieuses des Hôpitaux universitaires de Genève; Jumelage Genève - Liban pour les maladies hémorragiques; www.universitate.org: "e-learning" en santé publique, un partenariat entre Beyrouth, Genève, Monastir et Yaoundé.

Die Organisation Krankenhaus im Wandel
Werner Vogd hat - wie es im Untertitel heisst - "eine dokumentarische Evaluation aus Sicht der ärztlichen Akteure" verfasst (Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-84356-9, 48.90 Franken). Im Zentrum der Untersuchung stehen eine chirurgische und internistische Abteilung eines deutschen Spitals. Die zeitliche Differenzierung zwischen zwei Untersuchungsphasen (2000 - 2002 bzw. 2004 - 2005) soll es ermöglichen, Auswirkungen der aktuellen Veränderungen in der Spitalorganisation auf das ärztliche Handeln zu beschreiben. Einige Ergebnisse:
Trotz des ökonomischen Drucks scheinen die Ärzte ihre handlungsleitenden Orientierungen im Wesentlichen beizubehalten. Wegen der knapper werdenden Ressource "ärztliche Arbeitskraft" sind vermehrt Prioritäten zu setzen. Gespart wird insbesondere in den "weichen" psychosozialen Bereichen der Medizin. Zudem werden bei den Routinefällen Betreuungslücken in Kauf genommen, um den komplizierteren Fällen hohe Aufmerksamkeit geben zu können. Um dem Primat kurzer Liegezeiten zu folgen, werden Behandlungsprozesse zerteilt und schneller aufwendige diagnostische Prozeduren angefahren.

125 Jahre Regionalspital Prättigau 1881 - 2006
Die Flury-Stiftung in Schiers hat diese Schrift herausgegeben. Diese umfasst zwei Teile: 1. 125 Jahre Regionalspital Prättigau. 2. Von der Krankenanstalt zum Regionalspital, Reminiszenzen eines Spitalarztes. Verfasser beider Teile ist Peter Boesch.

Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 3/2006.