Leistungserbringer
Ärzteschaft
Recht für Ärzte
Thomas Eichenberger und Mario Marti liefern in dieser übersichtlichen Einführung
Grundlagen zum Gesundheitsrecht für Ärzte und Juristen (Haupt Verlag,
ISBN 3-258-06709-0, 78 Franken).
e-Health
e-Health
Karl Jähn und Eckhard Nagel (Hrsg.) bieten in diesem 355 Seiten umfassenden
Buch (Springer-Verlag, ISBN 3-540-43937-4, 68 Franken) neben 148 Abbildungen
verschiedene Übersichtsartikel unter folgenden Haupttiteln: 1. Grundlagen
und Standards. 2. Informationen und Inhalte. 3. Integrierte Versorgung und Public
Health. 4. Transaktionen und Ökonomie. 5. e-Patient-Relations: e-Health-Ethik
und -Recht.
Hebammen
Die Professionalisierung des Hebammenberufs
Monika Zoege hat dieses Buch in der Projektreihe der Robert Bosch Stiftung verfasst
(Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-84062-4, 59.90 Franken). Ausgangspunkt für
die vorliegende sozialwissenschaftliche Studie bildet eine flächendeckende
Bestandesaufnahme der Ausbildungsbedingungen an sämtlichen Hebammenschulen
in Deutschland. Die aufgedeckten Defizite und positiven Ansatzpunkte werden
in Beziehung zu den Anforderungen an den Beruf gesetzt. Schliesslich werden
Eckpunkte für eine veränderte Hebammenausbildung benannt.
Medizininformatik
Yearbook of Medical Informatics
Towards Clinical Bioinformatics ist das Spezialhema der diesjährigen Ausgabe
(Schattauer-Verlag, ISBN 3-7945-2336-9, 147 Franken). Daneben beinhaltet der
591 Seiten umfassende Band folgende Sections: 1. Health and Clinical Management.
2. Patient Records. 3. Health Information Systems. 4. Medical Signal Processing.
5. Biomedical Imaging. 6. Decision Support, Knowledge Representation and Management.
7. Education and Consumer Informatics.
CD zum Yearbook of Medical Informatics
Zum Jahrbuch gibt es auch eine CD-Version (Schattauer-Verlag, ISBN 3-7945-5133-8,
117.80 Franken).
Pflege
Heilpflanzen in der Pflege
Annegret Sonn und Ursel Bühring sind in diesem 302 Seiten starken Buch
mit 187 vierfarbigen Abbildungen Historie, Heilsystemen und Wirkweisen von Heilpflanzen
nachgegangen und zeigen Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung. Sie berücksichtigen
rechtliche Rahmenbedingungen und Fragen, geben Tipps zur Abrechnung von Heilpflanzenanwendungen,
für konkrete Pflegesituationen und Beschwerden sowie weisen auf pflegerische
Einsatzmöglichkeiten von Heilpflanzen hin. In ausführlichen, vierfarbigen
Pflanzensteckbriefen werden die Pflanzen von A wie Arnika bis Z wie Zwiebel
vorgestellt (Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-83455-1, 69.90 Franken).
Personalmarketing in der Pflege
Märle Poser, Marita Ortmann und Thorsten Pilz verfassten dieses Buch unter
Mitarbeit von Marlene Krüp-Haskamp (Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-84002-0,
49.80 Franken). Das erste pflegebezogene Buch zu diesem Thema vermittelt Handwerkszeug,
um Anforderungsprofile zu formulieren, persönliche Auswahlgespräche
zu führen und Einarbeitungskonzepte zu gestalten und umzusetzen.
Evidence-based Nursing
"Vertrauensbildende Entzauberung der Wissenschaft" heisst es im Untertitel
dieses Buchs von Johann Behrens und Gero Langer (Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-83623-6,
46.90 Franken). Die Autoren führen in die sechs Schritte ein, welche die
"interne" und "externe" Evidenz verbinden: Aufgabenstellung
theoretisch klären, Fragestellung des einzigartigen Pflegebedürftigen
(interne Evidenz), Literaturrecherche nach externer Evidenz, Kritische Beurteilung
von Studien, Veränderung der Pflegepraxis, Evaluation von Wirkungsketten
- Qualitäts-management und EBM.
Mangelernährung bei alten und pflegebedürftigen Menschen
Ursachen und Prävention aus pflegerischer Perspektive sowie Review und
Literaturanalyse stehen im Zentrum dieser Schrift aus dem Schlütersche
Verlag (ISBN 3-89993-110-6, 39.90 Franken). Autorinnen sind Maria Magdalena
Schreier und Sabine Bartholomeyczik.
Pflegeheime
Strategieentwicklungen in Sozialinstitutionen
"Ein Leitfaden für die Praxis" nennen Rudolf Bätscher und
Johannes Ermatinger ihr Buch im Untertitel (Versus-Verlag, ISBN 3-03909-019-4,
48 Franken). Die Beispiele stammen aus der Beratungspraxis der Autoren: Wohnheim
für behinderte Menschen, geschützte Werkstatt, Suchteinrichtung, Sonderschulheim,
Alters- und Pflegeheim. Hilfreich ist vor allem der dritte Teil des Buchs mit
den vertiefenden Analyseinstrumenten.
Pharma
Die Verwirklichung des Binnenmarktes für Arzneimittel
Die Autorin Barbara Winter untersucht auf rechtsvergleichender Basis die unterschiedlichen
nationalen Zulassungsverfahren und Marktzugangsregelungen in zwei nationalen
Rechtsordnungen am Beispiel des deutschen und französischen Rechts sowie
den Regeln der Europäischen Gemeinschaft. Die Autorin kommt in ihren Betrachtungen
u.a. zum Schluss, dass ein dichtes Netz gemeinschaftlicher Regelungen zum Arzneimittel-recht
den grenzüberschreitenden Verkehr von Arzneimitteln erleichtert hat (Verlag
Duncker & Humblot, ISBN 3-428-11311-X, 109 Franken).
Psychiatrie
Internationale Klassifikation psychischer Störungen
Im Hans Huber Verlag ist die dritte, korrigierte Auflage des ICD-Kapitels V
(F) erschienen (ISBN 3-456-84098-5).
Bestandesaufnahme und Daten zur psychiatrischen Epidemiologie
Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium hat diese Studie veröffentlicht.
Demnach leidet jeder zweite Schweizer einmal im Leben an einer psychischen Störung,
jeder zehnte begeht einen Suizidversuch. Obwohl psychiatrische Erkrankungen
häufig vorkommen, sind sie weit gehend tabu. Viele Menschen erdulden die
Krankheit, anstatt sie behandeln zu lassen. Dies führt gemäss den
Autoren Vladeta Ajdacic-Gross und Martin Graf nicht nur zu unnötigem Leid,
sondern auch zu hohen Mehrkosten im Gesundheitswesen (Zusammenfassung auf: www.obsan.ch).
Sozialdarwinismus, Genetik und Euthanasie
Martin Brüne und Theo R. Payk haben dieses Buch verfasst (Wissenschaftliche
Verlagsgesellschaft, ISBN 3-8047-2064-1, 41.60 Franken). Anhand von Menschenbildern
in der Psychiatrie wird darin eine kritische Diskussion mit Blick auf die Zukunft
der Psychiatrie angeregt.
Spitäler
Akquisitionsmanagement im Krankenhauswesen
Christiane Saure analysiert in diesem Buch Erfolgsdeterminanten bei der Übernahme
öffentlicher Krankenhäuser durch Private (Verlag Peter Lang, ISBN
3-631-51403-4, 82 Franken). Die Faktoren werden am Schluss in Thesenform über
drei Seiten hinweg dargestellt.
Ansätze zu organisatorischen Reformstrategien in einem Krankenhaus
in kommunaler Trägerschaft
Diese Bestandesaufnahme von Thomas Volkening (Verlag Peter Lang, ISBN 3-631-39728-3,
52 Franken) unterscheidet folgende Hauptkapitel: Die Gesundheitsversorgung in
der BRD (unterteilt in: Das Gesundheits-system und das Krankenhaus). Allgemeine
Reformen im Gesundheitssystem. Reformen im Pflegeprozess der Krankenpflege (unterteilt
in: Arbeitsablauf und Organisation der Pflegetätigkeit. Alternative Pflegekonzepte).
Organisationsveränderungen der Fort- und Weiterbildung. Sozialsponsoring
im Krankenhaus.
Rechungswesen und Controlling - eine Einführung für Krankenhausbeschäftigte
Hans-Joachim Conrad ist Autor dieses Buchs aus dem Baumann Fachverlag (ISBN
3-922091-82-2, 17.50 Euro). Ziel des Buchs ist es, dem Leser zu helfen, sich
Kenntnisse und Transparenz über Einnahmen und Ausgaben im Krankenhaus zu
verschaffen und Grundlagen des Controllings zu vermitteln. Ein Stichwortregister
leitet zu den gesuchten Begriffen. Das Buch nimmt Bezug auf die Verhältnisse
in Deutschland.
Spitex
Auswirkungen der Pflegeversicherung
Dieses ausgezeichnete, über 600 Seiten dicke Buch von Franz Schütte
beschäftigt sich mit den strukturellen und sozialökonomischen Folgen
der deutschen Pflegeversicherung auf die ambulanten sozialpflegerischen Dienste
in Schleswig-Holstein (Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-84024-1, 69.90 Franken).
Es umfasst folgende Hauptkapitel: 1. Allgemeine Rahmenbedingungen der ambulanten
Pflege. 2. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege als Träger ambulanter
Pflegeeinrichtungen. 3. Erklärungsansätze zur Rolle und Struktur der
Wohlfahrtsverbände. 4. Strukturen der ambulanten sozialpflegerischen Dienste
in Schleswig-Holstein vor dem In-Kraft-Treten der Pflege-versicherung. 5. Forschungsdesign
und -verlauf. 6. Ergebnisse der Untersuchung zu den strukturellen und sozialökonomischen
Auswirkungen des Pflege-VG. 7. Möglichkeiten der Weiterentwicklung und
Profilierung der ambulanten Pflegedienste der Wohlfahrtsverbände.
Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen"
(GPI), Nr. 2/2004.