SGGP - SSPS
Die SGGP lebt von Ihren Mitgliedern
Die SGGP ist ein Verein und lebt von ihren rund 1300 Einzel- und Kollektivmitgliedern
- finanziell wie auch inhaltlich. Sie bezieht keine Subventionen. Eventuelle
Sponsoring-Partnerschaften bei Veranstaltungen und Publikationen erfolgen nach
transparenten Kriterien.
SGGP-Mitglieder sind Teil eines einmaligen Netzwerks: Politisch interessierte
Fachleute aller Bereiche des Gesundheitswesens sind in der SGGP vertreten. Sie
erhalten vier Mal jährlich die Gesundheitspolitischen Informationen, ermässigten
Eintritt zu allen SGGP-Veranstaltungen und einen Rabatt von rund 20% auf die
Bücher unserer Schriftenreihe. Die Mitarbeitenden unserer Kollektivmitglieder
profitieren ebenfalls von diesen Vergünstigungen.
Werben Sie ein neues SGGP-Mitglied!
Werben Sie ein neues Mitglied! Sie erhalten zum Dank für jedes geworbene
Mitglied ein Buch ihrer Wahl aus unserer Schriftenreihe. Teilen Sie uns einfach
per Telefon oder Mail mit, wen Sie angesprochen und von einer Mitgliedschaft
überzeugt haben.
In der Beilage finden Sie den neuen Werbe-Flyer der SGGP. Wir freuen uns, wenn
Sie diesen an potenzielle Neumitglieder weitergeben. Gerne schicken wir Ihnen
bei Bedarf weitere Flyers! Natürlich können Sie auch den Link auf
unsere Website www.sggp.ch weitergeben.
La SSPS vit grâce aux membres
La SSPS est une association et vit grâce aux 1300 membres individuels
et collectifs - tant sur le plan financier que par le contenu. Elle ne reçoit
aucune subvention. D'éventuels partenariats de sponsoring pour des manifestations
et des publications sont conclus selon des critères transparents.
Nos membres sont part d'un remarquable réseau de contacts pour toutes
les personnes engagées sur le plan de la politique de la santé.
Des spécialistes politiquement intéressés issus de tous
les domaines de la santé publique sont représentés à
la SSPS. Ils reçoivent quatre fois par an le dossier " Politique
de santé : Informations ". Ils bénéficient lors de
l'achat de livres tirés de notre édition d'un rabais de 20%, et
de rabais sensibles sur toutes nos manifestations. Les collaborateurs et collaboratrices
de nos membres collectifs profitent de même de ces rabais.
Contactez un nouveau membre pour la SSPS !
Contactez un nouveau membre potentiel ! Au cas où vous trouvez un nouveau
membre, nous vous offrons un livre de votre choix tiré de notre édition.
Communiquez-nous par téléphone ou par courriel, qui vous avez
contacté et convaincu de l'affiliation à la SSPS.
En annexe, vous trouverez le nouveau prospectus de la SSPS. Nous nous réjouissons,
si vous le faites passer à un membre potentiel. Avec plaisir nous vous
faisons parvenir des prospectus supplémentaires. La confirmation de l'affiliation
peut aussi arriver directement par notre Site Internet www.ssps.ch.
Gesundheitspolitik aktuell - das neue Dossier der SGGP
Als Beilage zu diesen GPI finden Sie das Dossier der SGGP zum Thema Datenschutz
im Gesundheitswesen. Mit diesem Dossier eröffnen wir eine neue Publikationenreihe:
Sie werden das Dossier gesundheitspolitik aktuell in Zukunft in unregelmässigen
Abständen zusammen mit den GPI erhalten.
Das Dossier gesundheitspolitik aktuell der SGGP ist ein Forum, mit dem gesundheitspolitisch
aktuelle Themen von allen Seiten beleuchtet werden. Die unterschiedlichsten
Standpunkte werden frei diskutiert und weiter entwickelt. Mit ihrer Unabhängigkeit
fördert die SGGP die Versachlichung der Debatte, und sie stellt der Politik
so verbesserte Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung.
gesundheitspolitk aktuell fördert die proaktive Diskussion; ein Thema wird
lanciert, bevor es in der politischen Pipeline erscheint. Über die SGGP
kommt die Debatte an ein innovationsfreudiges, kritisches und gesundheitspolitisch
wichtiges Publikum.
Sie können das Thema setzen
Branchen stehen vor Herausforderungen, Berufsverbände sind politisch gefordert,
Verantwortungsträger stehen vor schwierigen Entscheidungen - dies kann
Anlass sein, eine Kernfrage umfassend aufzuarbeiten.
gesundheitspolitik aktuell wird jeweils im Auftrag von Sponsoren herausgegeben,
die das Thema setzen, nicht aber die Inhalte im Einzelnen bestimmen.
Die SGGP arbeitet das Thema auf
Die Verantwortung für Inhalt und Redaktion von gesundheitspolitik aktuell
liegt ganz bei der SGGP. Die Unabhängigkeit der Publikation ist ihr ein
wichtiges Anliegen. Die aktuelle Debatte steht im Vordergrund, die Entscheidungsträger
kommen zu Wort. Fakten und Zahlen werden aufgezeigt und durch Literaturhinweise
ergänzt, internationale Aspekte beleuchtet.
Hinzu kommen Kommentare und Analysen sowie weitergehende Recherchen. Die SGGP
garantiert für fachliche, journalistische und technische Kompetenz.
Breit gestreut
gesundheitspolitik aktuell ist ein attraktiver Weg, um ein Thema unter die Leute
zu bringen. Es ist eine Form der kontextorientierten Kommunikation, ein Medium,
das den Dialog fördert.
Die SGGP versendet mindestens 1500 Exemplare von gesundheitspolitik aktuell
an ihre Mitglieder und weitere Gesundheitsprofis und Gesundheitspolitiker/innen
in der Schweiz und im Ausland.
Sponsoring der aktuellen Ausgabe
Die aktuelle Nummer "Datenschutz" wurde mit Unterstützung der
Santésuisse, Solothurn, und des Merian Iselin Spitals, Basel, herausgegeben.
Die SGGP ist gegenüber den Sponsoren in der Herausgabe unabhängig
und trägt die Verantwortung für den Inhalt.
Interessiert?
Für weitere Auskünfte über Konditionen und Preise wenden Sie
sich bitte an die Geschäftsstelle SGGP, Anna Sax, Tel. 043 243 92 20, Mail:
info@sggp.ch.
Risikoausgleich: Eine Chance für Innovationen
Die Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitspolitik SGGP appellierte
im August an den Nationalrat, ohne weiteren Verzug auf eine bessere Lösung
für den Risikoausgleich in der Krankenversicherung einzuschwenken. An seiner
Sitzung vom 24. August beschloss die vorberatende Kommission SGK des Nationalrats,
auf die Vorlage einzutreten. Als weiteres Kriterium für ein erhöhtes
Krankheitsrisiko hat die SGK-NR mit 11 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung einen
Morbiditätsindikator in die Vorlage aufgenommen. Die Beratung wird am 13./14.
September fortgesetzt.
Ohne eine Erweiterung der geltenden Kriterien "Alter" und "Geschlecht"
wird der Wettbewerb zwischen den Krankenversicherern zunehmend auf dem Rücken
der chronisch Kranken ausgetragen. Ein mangelhafter Risikoausgleich behindert
zudem die Förderung von Managed Care-Modellen. Der Ständerat hat bereits
im Frühjahr 2006 eine Variante verabschiedet, welche den Spital- oder Pflegeheimaufenthalt
im Vorjahr als zusätzliches Kriterium aufnimmt. Zudem soll der Bundesrat
gemäss Ständerat die Möglichkeit erhalten, weitere Indikatoren
für ein erhöhtes Krankheitsrisiko zu bezeichnen, die im Risikoausgleich
Berücksichtigung finden. Diese Lösung ist machbar und wirkt in die
richtige Richtung.
Die ausführliche Stellungnahme der SGGP zum Risikoausgleich zwischen den
Krankenversicherern befindet sich auf der Website www.sggp.ch.
Compensation des risques: Une chance pour des innovations
La Société suisse pour la politique de la santé SSPS a
interpellé le Conseil national afin qu'il intervienne sans attendre pour
trouver une meilleure solution concernant la compensation des risques en matière
d'assurance maladie. Lors de sa séance du 24 août, la commission
du Conseil national CSSS a décidé d'entrer en matière sur
la loi. Par 11 voix contre 10, et 1 abstention, la CSSS-N a accepté un
autre critère supplémentaire servant à déterminer
un " risque de maladie considérable " : l'indicateur de morbidité.
Elle poursuivra son examen les 13 et 14 septembre prochains.
Sans un élargissement des critères actuels comprenant "
l'âge " et le " sexe ", la concurrence entre les assureurs
maladie se fera davantage au détriment des malades chroniques. Une compensation
des risques insuffisante empêche la promotion des modèles de Managed
Care. Le Conseil des Etats a décidé au printemps 2006 d'une variante
comme critères additionnels les séjours dans les hôpitaux
et dans les établissements médico-sociaux durant l'année
précédente. De plus, le Conseil fédéral devrait,
selon le Conseil des Etats, obtenir la possibilité de désigner
d'autres critères concernant le risque de maladie dont on tiendrait compte
pour la compensation des risques. Cette solution est praticable et va dans la
bonne direction.
La prise de position face à la compensation des risques entre assureurs
maladie de la SSPS se trouve sur le site internet : www.ssps.ch.
Band 90 der SGGP-Schriftenreihe (erscheint im Herbst 2007)
"Ich spreche mit ihnen, als ob sie noch lebten"
Die Gestaltung des letzten Abschieds im Spital
Autorinnen/Autor: Alexandra Just, Silvia Käppeli, Lukas Rist
Pflegende sind aufgefordert, am Schicksal ihrer Patienten und deren Angehörigen
teilzunehmen und nicht lediglich ihre körperlichen Probleme zu beachten.
Eine natürliche Folge dieser Haltung ist, dass sie auch das Sterben und
den Tod ihrer Patienten nicht nur als biologisches Ereignis wahrnehmen, sondern
persönlich davon betroffen sind. Aus ihrem Erleben heraus haben sie ein
Bedürfnis, die Pflege Sterbender, Verstorbener und deren Angehörigen
bewusst zu gestalten. Ob und wie sie dies tun können, hängt einerseits
ab vom Wertsystem, das ein Spital prägt bzw. davon, in welchem Mass es
eine differenzierte Betreuung Sterbender und Verstorbener zulässt, anderseits
aber auch davon, wie die Leitung eines Spitals mit den diesbezüglichen
Anliegen der Pflegenden umgeht.
In dieser Studie wurden fast 600 Pflegende in vier Schweizer Spitälern
befragt. Das Buch gewährt Einblick in die Art der Betroffenheit der Pflegenden
durch den Tod ihrer Patienten. Sie zeigt, dass nicht Sterben und Tod an sich,
sondern die Umstände, unter welchen Patienten sterben, die Pflegenden beschäftigen.
Die meisten Pflegenden betreuen gern Sterbende und Verstorbene, und es ist ihnen
bewusst, dass die Qualität des Sterbens weitgehend von ihnen abhängt.
Sie haben konkrete Vorstellungen vom "guten Sterben" und sind grösstenteils
bereit, sich relativ kompromisslos für dessen Gelingen einzusetzen.
Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen"
(GPI), Nr. 3/2007.