GPI Nr. 3/2007

 

 

 

 


 


SGGP - SSPS


Die SGGP lebt von Ihren Mitgliedern
Die SGGP ist ein Verein und lebt von ihren rund 1300 Einzel- und Kollektivmitgliedern - finanziell wie auch inhaltlich. Sie bezieht keine Subventionen. Eventuelle Sponsoring-Partnerschaften bei Veranstaltungen und Publikationen erfolgen nach transparenten Kriterien.

SGGP-Mitglieder sind Teil eines einmaligen Netzwerks: Politisch interessierte Fachleute aller Bereiche des Gesundheitswesens sind in der SGGP vertreten. Sie erhalten vier Mal jährlich die Gesundheitspolitischen Informationen, ermässigten Eintritt zu allen SGGP-Veranstaltungen und einen Rabatt von rund 20% auf die Bücher unserer Schriftenreihe. Die Mitarbeitenden unserer Kollektivmitglieder profitieren ebenfalls von diesen Vergünstigungen.


Werben Sie ein neues SGGP-Mitglied!
Werben Sie ein neues Mitglied! Sie erhalten zum Dank für jedes geworbene Mitglied ein Buch ihrer Wahl aus unserer Schriftenreihe. Teilen Sie uns einfach per Telefon oder Mail mit, wen Sie angesprochen und von einer Mitgliedschaft überzeugt haben.

In der Beilage finden Sie den neuen Werbe-Flyer der SGGP. Wir freuen uns, wenn Sie diesen an potenzielle Neumitglieder weitergeben. Gerne schicken wir Ihnen bei Bedarf weitere Flyers! Natürlich können Sie auch den Link auf unsere Website www.sggp.ch weitergeben.


La SSPS vit grâce aux membres
La SSPS est une association et vit grâce aux 1300 membres individuels et collectifs - tant sur le plan financier que par le contenu. Elle ne reçoit aucune subvention. D'éventuels partenariats de sponsoring pour des manifestations et des publications sont conclus selon des critères transparents.

Nos membres sont part d'un remarquable réseau de contacts pour toutes les personnes engagées sur le plan de la politique de la santé. Des spécialistes politiquement intéressés issus de tous les domaines de la santé publique sont représentés à la SSPS. Ils reçoivent quatre fois par an le dossier " Politique de santé : Informations ". Ils bénéficient lors de l'achat de livres tirés de notre édition d'un rabais de 20%, et de rabais sensibles sur toutes nos manifestations. Les collaborateurs et collaboratrices de nos membres collectifs profitent de même de ces rabais.


Contactez un nouveau membre pour la SSPS !
Contactez un nouveau membre potentiel ! Au cas où vous trouvez un nouveau membre, nous vous offrons un livre de votre choix tiré de notre édition. Communiquez-nous par téléphone ou par courriel, qui vous avez contacté et convaincu de l'affiliation à la SSPS.

En annexe, vous trouverez le nouveau prospectus de la SSPS. Nous nous réjouissons, si vous le faites passer à un membre potentiel. Avec plaisir nous vous faisons parvenir des prospectus supplémentaires. La confirmation de l'affiliation peut aussi arriver directement par notre Site Internet www.ssps.ch.

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Gesundheitspolitik aktuell - das neue Dossier der SGGP

Als Beilage zu diesen GPI finden Sie das Dossier der SGGP zum Thema Datenschutz im Gesundheitswesen. Mit diesem Dossier eröffnen wir eine neue Publikationenreihe: Sie werden das Dossier gesundheitspolitik aktuell in Zukunft in unregelmässigen Abständen zusammen mit den GPI erhalten.

Das Dossier gesundheitspolitik aktuell der SGGP ist ein Forum, mit dem gesundheitspolitisch aktuelle Themen von allen Seiten beleuchtet werden. Die unterschiedlichsten Standpunkte werden frei diskutiert und weiter entwickelt. Mit ihrer Unabhängigkeit fördert die SGGP die Versachlichung der Debatte, und sie stellt der Politik so verbesserte Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung.
gesundheitspolitk aktuell fördert die proaktive Diskussion; ein Thema wird lanciert, bevor es in der politischen Pipeline erscheint. Über die SGGP kommt die Debatte an ein innovationsfreudiges, kritisches und gesundheitspolitisch wichtiges Publikum.

Sie können das Thema setzen
Branchen stehen vor Herausforderungen, Berufsverbände sind politisch gefordert, Verantwortungsträger stehen vor schwierigen Entscheidungen - dies kann Anlass sein, eine Kernfrage umfassend aufzuarbeiten.
gesundheitspolitik aktuell wird jeweils im Auftrag von Sponsoren herausgegeben, die das Thema setzen, nicht aber die Inhalte im Einzelnen bestimmen.

Die SGGP arbeitet das Thema auf
Die Verantwortung für Inhalt und Redaktion von gesundheitspolitik aktuell liegt ganz bei der SGGP. Die Unabhängigkeit der Publikation ist ihr ein wichtiges Anliegen. Die aktuelle Debatte steht im Vordergrund, die Entscheidungsträger kommen zu Wort. Fakten und Zahlen werden aufgezeigt und durch Literaturhinweise ergänzt, internationale Aspekte beleuchtet.
Hinzu kommen Kommentare und Analysen sowie weitergehende Recherchen. Die SGGP garantiert für fachliche, journalistische und technische Kompetenz.

Breit gestreut
gesundheitspolitik aktuell ist ein attraktiver Weg, um ein Thema unter die Leute zu bringen. Es ist eine Form der kontextorientierten Kommunikation, ein Medium, das den Dialog fördert.
Die SGGP versendet mindestens 1500 Exemplare von gesundheitspolitik aktuell an ihre Mitglieder und weitere Gesundheitsprofis und Gesundheitspolitiker/innen in der Schweiz und im Ausland.

Sponsoring der aktuellen Ausgabe
Die aktuelle Nummer "Datenschutz" wurde mit Unterstützung der Santésuisse, Solothurn, und des Merian Iselin Spitals, Basel, herausgegeben.
Die SGGP ist gegenüber den Sponsoren in der Herausgabe unabhängig und trägt die Verantwortung für den Inhalt.

Interessiert?
Für weitere Auskünfte über Konditionen und Preise wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle SGGP, Anna Sax, Tel. 043 243 92 20, Mail: info@sggp.ch.

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Risikoausgleich: Eine Chance für Innovationen
Die Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitspolitik SGGP appellierte im August an den Nationalrat, ohne weiteren Verzug auf eine bessere Lösung für den Risikoausgleich in der Krankenversicherung einzuschwenken. An seiner Sitzung vom 24. August beschloss die vorberatende Kommission SGK des Nationalrats, auf die Vorlage einzutreten. Als weiteres Kriterium für ein erhöhtes Krankheitsrisiko hat die SGK-NR mit 11 zu 10 Stimmen bei 1 Enthaltung einen Morbiditätsindikator in die Vorlage aufgenommen. Die Beratung wird am 13./14. September fortgesetzt.

Ohne eine Erweiterung der geltenden Kriterien "Alter" und "Geschlecht" wird der Wettbewerb zwischen den Krankenversicherern zunehmend auf dem Rücken der chronisch Kranken ausgetragen. Ein mangelhafter Risikoausgleich behindert zudem die Förderung von Managed Care-Modellen. Der Ständerat hat bereits im Frühjahr 2006 eine Variante verabschiedet, welche den Spital- oder Pflegeheimaufenthalt im Vorjahr als zusätzliches Kriterium aufnimmt. Zudem soll der Bundesrat gemäss Ständerat die Möglichkeit erhalten, weitere Indikatoren für ein erhöhtes Krankheitsrisiko zu bezeichnen, die im Risikoausgleich Berücksichtigung finden. Diese Lösung ist machbar und wirkt in die richtige Richtung.

Die ausführliche Stellungnahme der SGGP zum Risikoausgleich zwischen den Krankenversicherern befindet sich auf der Website www.sggp.ch.


Compensation des risques: Une chance pour des innovations
La Société suisse pour la politique de la santé SSPS a interpellé le Conseil national afin qu'il intervienne sans attendre pour trouver une meilleure solution concernant la compensation des risques en matière d'assurance maladie. Lors de sa séance du 24 août, la commission du Conseil national CSSS a décidé d'entrer en matière sur la loi. Par 11 voix contre 10, et 1 abstention, la CSSS-N a accepté un autre critère supplémentaire servant à déterminer un " risque de maladie considérable " : l'indicateur de morbidité. Elle poursuivra son examen les 13 et 14 septembre prochains.

Sans un élargissement des critères actuels comprenant " l'âge " et le " sexe ", la concurrence entre les assureurs maladie se fera davantage au détriment des malades chroniques. Une compensation des risques insuffisante empêche la promotion des modèles de Managed Care. Le Conseil des Etats a décidé au printemps 2006 d'une variante comme critères additionnels les séjours dans les hôpitaux et dans les établissements médico-sociaux durant l'année précédente. De plus, le Conseil fédéral devrait, selon le Conseil des Etats, obtenir la possibilité de désigner d'autres critères concernant le risque de maladie dont on tiendrait compte pour la compensation des risques. Cette solution est praticable et va dans la bonne direction.

La prise de position face à la compensation des risques entre assureurs maladie de la SSPS se trouve sur le site internet : www.ssps.ch.

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Band 90 der SGGP-Schriftenreihe (erscheint im Herbst 2007)

"Ich spreche mit ihnen, als ob sie noch lebten"
Die Gestaltung des letzten Abschieds im Spital

Autorinnen/Autor: Alexandra Just, Silvia Käppeli, Lukas Rist

Pflegende sind aufgefordert, am Schicksal ihrer Patienten und deren Angehörigen teilzunehmen und nicht lediglich ihre körperlichen Probleme zu beachten. Eine natürliche Folge dieser Haltung ist, dass sie auch das Sterben und den Tod ihrer Patienten nicht nur als biologisches Ereignis wahrnehmen, sondern persönlich davon betroffen sind. Aus ihrem Erleben heraus haben sie ein Bedürfnis, die Pflege Sterbender, Verstorbener und deren Angehörigen bewusst zu gestalten. Ob und wie sie dies tun können, hängt einerseits ab vom Wertsystem, das ein Spital prägt bzw. davon, in welchem Mass es eine differenzierte Betreuung Sterbender und Verstorbener zulässt, anderseits aber auch davon, wie die Leitung eines Spitals mit den diesbezüglichen Anliegen der Pflegenden umgeht.

In dieser Studie wurden fast 600 Pflegende in vier Schweizer Spitälern befragt. Das Buch gewährt Einblick in die Art der Betroffenheit der Pflegenden durch den Tod ihrer Patienten. Sie zeigt, dass nicht Sterben und Tod an sich, sondern die Umstände, unter welchen Patienten sterben, die Pflegenden beschäftigen. Die meisten Pflegenden betreuen gern Sterbende und Verstorbene, und es ist ihnen bewusst, dass die Qualität des Sterbens weitgehend von ihnen abhängt. Sie haben konkrete Vorstellungen vom "guten Sterben" und sind grösstenteils bereit, sich relativ kompromisslos für dessen Gelingen einzusetzen.


Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 3/2007.