GPI Nr. 2/2008

 

 

 

 


 


Irchel-Tagung 2008

Vernetzte Versorgung im Trend

Chancen, Stolpersteine, Beispiele

Weiterbildungstagung der SGGP vom
Donnerstag, 21. August 2008, 09.30 bis 16.30 Uhr
Universität Zürich-Irchel

Wo will die Patientin versorgt werden? Im Spital, zu Hause oder im Heim? Kooperation zwischen den Institutionen soll zu patientengerechten Lösungen führen und die Qualität verbessern – und das zu vertretbaren Kosten. Das Zauberwort heisst koordinierte Versorgung.

Präsentiert werden geplante und bereits verwirklichte regionale Versorgungsnetze, z.B. in der Palliative Care, Onkologie, Psychiatrie oder Altersversorgung.

Inputreferate von Maria M. Hofmarcher, Elsbeth Wandeler und Bettina Borisch.
Podiumsdiskussion mit Christine Egerszegi-Obrist, Stefan Kaufmann, Jürg Baumberger und Peter Seiler.

Das ausführliche Programm finden Sie in der Beilage zu dieser Ausgabe der GPI.

Tagungskosten (inkl. Kaffepausen und Mittagessen):
Fr. 180.- für SGGP-Mitglieder
Fr. 240.- für Nichtmitglieder
Fr. 220.- bei gleichzeitiger Anmeldung für Mitgliedschaft inkl. Migliederbeitrag 2007
10% Frühanmelde-Rabatt bei Anmeldung bis Ende Juni 2008

Anmeldung: www.sggp.ch

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Tagungsbericht

Offene Grenzen – Chance oder Gefahr?

Am 6. Mai fragte die SGGP Gaudenz Silberschmidt, Vizedirektor BAG, Werner Kübler, Direktor Universitätsspital Basel, Elsbeth Wandeler, Geschäftsführerin SBK, Hanspeter Wengle, Chefarzt Psychiatrische Dienste St. Gallen Nord und Reto Dahinden, Direktionsmitglied CSS nach ihrer Einschätzung zu den Chancen und Risiken der Internationalisierung des Gesundheitswesens. 

Die verschiedenen Sichtweisen kamen klar zum Ausdruck: Vom Bund, der die Gesundheit der Bevölkerung, aber auch die Lebensmittel- und Produktsicherheit garantieren muss; von den verschiedenen Leistungserbringern, die die Versorgungssicherheit der Bevölkerung gewährleisten, aber auch durch die Personenfreizügigkeit in einem grösseren Wettbewerb stehen; von den Krankenversicherern, die mit den jetzigen Regelungen unter einem zu engen Tätigkeitsfeld leiden. Es hat sich gezeigt, dass es offene Grenzen mit gegenseitigen guten Möglichkeiten gibt und auch braucht. Sehr wichtig wären aber auch offene Grenzen innerhalb der Kantone.

Alle Präsentationen sowie eine Zusammenfassung der SGGP-Präsidentin Christine Egerszegi-Obrist können herunter geladen werden unter
www.sggp.ch/Tagungen.

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Neuerscheinungen in der SGGP-Schriftenreihe


Band 93

Die Pflege und das Pflegemanagement in ständigem Wandel

Geschichte der Krankenpflege im Inselspital 1954 – 2004
Autorin: Elisabeth Rüedi

Die Autorin dokumentiert die Wirkungsfelder der Frauen am Inselspital Bern, die seit 1954 den Pflegedienst führten. Durch die ständige Einflussnahme im schnell wachsenden, universitären Spitalbetrieb ist die Pflege zu einem wesentlichen Qualitätsmerkmal in der heutigen Spitalwelt geworden.

Die Geschichte wird in vier Phasen periodisiert. Diese Perioden entsprechen den Amtszeiten der jeweiligen Pflegeleiterinnen. Parallel dazu nimmt die Autorin Bezug auf die nationalen und internationalen Reformen in der Krankenpflege, ihre Professionalisierung und die allgemeinen Veränderungen in der Gesellschaft.

ISBN 978-3-85707-093-8, 205 Seiten

 

Band 94

Erfahrung ist Gold wert

Laufbahnplanung für Pflegefachpersonen ab 40
Autorin: Barbara Brühwiler-Müller

Die demographische Entwicklung mit einem Rückgang jüngerer Arbeitnehmer lässt in Zukunft einen Mangel an Arbeitskräften erwarten. Daher soll versucht werden, ältere Arbeitnehmende länger im Arbeitsprozess zu behalten.

Im Pflegedienst von Spitälern verstärken der unregelmässige Schichtdienst und die steigende Arbeitsintensität die Neigung zur Arbeitszeitreduktion und Frühpensionierung zusätzlich. In der Regel werden heute ältere Mitarbeitende in den Betrieben noch nicht strukturiert gefördert. Mit einer Bestandesaufnahme aus der Literatur wird das Thema aufbereitet.

Empirisch wird diese Situation mit halbstrukturierten Interviews bei einer kleinen Gruppe älterer Pflegefachkräfte exemplarisch überprüft. Daraus werden konkrete Massnahmen für die Laufbahnplanung für ältere Pflegefachkräfte abgeleitet und speziell geeignete Aufgaben beschrieben. Eine konkrete Umsetzungsplanung über zwei Jahre zeigt auf, mit welchen Schritten diese Entwicklung eingeleitet werden soll.

ISBN 978-3-85707-094-5, 115 Seiten

 

Band 95 der SGGP-Schriftenreihe (soeben erschienen)

Psychosoziale Aspekte der Organtransplantation

Zur Lebensqualität und Lebenszufriedenheit vonTransplantationspatienten
Autor: Lutz Götzmann

Entgegen der verbreiteten Vorstellung, dass es sich bei der Organtransplantation um einen Eingriff mit schwerwiegenden psychischen Belastungen und Folgeerscheinungen handelt, zeigen die Ergebnisse der vorliegenden Längsschnittstudie, dass sich die Transplantation positiv auf das psychosoziale Befinden der betroffenen Patientinnen und Patienten auswirkt. Lebensqualität, Lebenszufriedenheit und psychische Symptome verbessern sich signifikant und bleiben im ersten Jahr nach der Transplantation stabil.

Erstmals wird ein Modell entwickelt, um bereits vor einer Transplantation psychosoziale Risikofaktoren zu identifizieren, die das Befinden danach beeinflussen: Ein vermindertes inneres Kohärenzgefühl und wenig Optimismus vor der Transplantation sagen eine herabgesetzte psychische Lebensqualität posttransplantär voraus. Psychosoziale Beratung ist deswegen ein integraler Bestandteil der Transplantationsmedizin.

ISBN 978-3-85-707-095-2, 148 Seiten

Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 2/2008.