GPI Nr. 2/2008

 

 

 

 


 


Patientinnen und Patienten - Patientes et patients


Datenschutz im Gesundheits- und Versicherungswesen

René Schaffhauser und Matthias Horschik (Hrsg.) haben diesen Tagungsband zusammengestellt (ISBN 978-3-908185-72-7). Publiziert werden die Referate der Tagung vom 27. September 2007 zum Thema. Beiträge verfasst haben Ueli Kieser, Kurt Pärli, Claudia Mund, Ursula Uttinger und Stephan C. Brunner.


Patientenpflichten und -lasten

Kathrin Engst hat diese Dissertationan der Juristenfakultät der Universität Leipzig verfasst. Es handelt sich um eine rechtsdogmatische und systematische Untersuchung zur Mitwirkungsverantwortung eines Patienten im Rahmen der medizinischen Behandlung (Duncker & Humblot Verlag, ISBN 978-3-428-12621-7, 69.80 Euro).


Older People in Emergencies

“Considerations for Action and Policy Development” lautet der Untertitel dieser WHO-Publikation von David Hutton (ISBN 978-92-4-154739-0, 15 Franken). Diese 42 Seiten umfassende Broschüre ist es wirklich wert, gelesen zu werden. Sie gibt allgemein verständliche klare Empfehlungen.


Eigenverantwortung haben immer die Anderen

Bettina Schmidt thematisiert in ihrem Buch den „Verantwortungsdiskurs im Gesundheitswesen“ (Untertitel) (Verlag Hans Huber, ISBN 978-3-456-84552-4, 42 Franken). Neben konzeptionellen und begrifflichen Präzisierungen werden Chancen und Risiken von Eigenverantwortung für die Gesundheit sowie für das Gesundheitswesen dargestellt und funktionierende Möglichkeiten zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit erörtert.


Kinder und Jugendliche als pflegende Angehörige

Erleben und Gestalten familialer Pflege macht Sabine Metzing in ihrem Buch zum Thema (Verlag Hans Huber, ISBN 978-3-456-84549-4, 49.90 Franken). Berichtet werden Resultate einer qualitativen Grounded-Theory-Studie, welche in Deutschland mittels 81 halbstrukturierter Interviews mit Kindern, Jugendlichen und Eltern in 34 Familien durchgeführt wurde, die von chronischer Erkrankung eines ihrer Mitglieder betroffen sind. Die Autorin entwirft ein Modell zum Erleben und Gestalten familialer Pflege, an der Kinder und Jugedliche aktiv beteiligt sind.

Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 2/2008.