GPI Nr. 2/2007

 

 

 

 


 


SGGP - SSPS

Irchel-Tagung 2007
Sparen wir die Pflege kaputt?
Umgang mit knappen Mitteln im Gesundheitswesen und in der Pflege

Wie wird sich die Pflege angesichts der zu erwartenden Finanzierungskrise entwickeln, und welches sind die Folgen für die Patientinnen und Patienten? Werden die vorhandenen Mittel am richtigen Ort eingesetzt? Mit diesen und anderen Fragen rund um die Sparpolitik im Gesundheitswesen befasst sich die
Weiterbildungs-Tagung der SGGP vom
Donnerstag, 30. August 2007
Universität Zürich-Irchel, 09.30 bis 16.30 Uhr

Mitwirkende: Heidi Schmocker, François Höpflinger, Stéphanie Mörikofer, Willy Oggier, Doris Klossner, Monika Merki, Erika Ziltener, Jürg Baumberger, Anna Sax und weitere Fachleute aus Pflege, Wissenschaft und Politik.
Begrüssung durch Nationalratspräsidentin Christine Egerszegi-Obrist.

Anmeldung: www.sggp.ch oder mittels Anmeldetalon.
Das ausführliche Programm finden Sie in der Beilage zu dieser Ausgabe der GPI.

Tagungskosten:
Fr. 180.- für SGGP-Mitglieder
Fr. 240.- für Nichtmitglieder
Fr. 220.- bei gleichzeitiger Anmeldung für Mitgliedschaft inkl. Mitgliederbeitrag 2007
10% Frühanmelde-Rabatt bei Anmeldung bis zum 20. Juli 2007

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Tagungsbericht:

Komplementärmedizin - Grundbedürfnis oder Luxus?
Am 3. Mai diskutierten die beiden Mediziner Prof. Beda M. Stadler und Prof. Reinhard Saller, die SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher und der BAG-Vizedirektor Peter Indra unter der Leitung der SGGP-Geschäftsführerin Anna Sax über medizinische und gesundheitspolitische Fragen im Zusammenhang mit der Komplementärmedizin.
Es bestätigte sich, dass die Auseinandersetzung über die wissenschaftliche Relevanz der Komplementärmedizin zuweilen missionarische Züge annimmt. Jedoch wurde nicht verschwiegen, dass auch die Schulmedizin gelegentlich mit Methoden arbeitet, die nicht über alle Zweifel erhaben sind. Peter Indra als neuer Leiter des Direktionsbereichs Kranken- und Unfallversicherung im BAG bestätigte, dass nicht alle medizinischen Interventionen mit den genau gleichen wissenschaftlichen Ellen gemessen werden könnten. Entsprechend schwierig gestaltet sich die von Bundesrat Couchepin vor zwei Jahren angekündigte Überarbeitung des Leistungskatalogs der obligatorischen Krankenversicherung.

Wie weit die Komplementärmedizin einem breiten Bedürfnis der Bevölkerung entspricht, wird sich spätestens mit der Abstimmung über die Volksinitiative "Ja zur Komplementärmedizin" zeigen.

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Sind Sie gesundheitspolitisch aktiv?
Wollen Sie es werden?Die SGGP bietet Ihnen eine Plattform!Helfen Sie mit, in Ihrer Region eine Regionalgruppe aufzubauen. Oder schliessen Sie sich einer bestehenden Regionalgruppe an.Wir unterstützen Sie gerne dabei.Auskunft erhalten Sie unverbindlich auf der SGGP-Geschäftsstelle, Tel. 043 243 92 20, oder per Mail über info@sggp.ch.

Etes-vous actifs dans la politique de la santé?
Voulez-vous le devenir?La SSPS vous invite à une plate-forme!!!Aider un groupe régional dans votre région à se construire. Ou inscrivez-vous dans un groupe déjà existant.Nous vous soutiendrons volontiers dans cette démarche.Pour toutes informations, vous pouvez vous adresser au bureau de la SSPS au numéro suivant, Tel. 043 243 92 20, ou par courriel à l'adresse suivante: info@sggp.ch.

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Jean Martin, nouveau membre d'honneur de la SSPS
Lors de l'Assemblée des membres du 3 mai 2007, Jean Martin a été élu membre d'honneur de la SSPS. Il appartient à la génération des membres fondateurs de la SSPS et a été pendant plus de vingt ans son vice-président. En tant qu'ancien médecin cantonal et membre du parlement cantonal du canton de Vaud, il disposait de grandes connaissances et d'un large réseau de relations. La présidente de la SSPS Christine Egerszegi-Obrist a remercié encore une fois - une année après son retrait du comité central - pour son engagement indéfectible et lui a remis un bouquet de fleur.

Jean Martin neues Ehrenmitglied der SGGP
Anlässlich der Mitgliederversammlung vom 3. Mai 2007 wurde Jean Martin zum Ehrenmitglied der SGGP gewählt. Jean Martin gehört zur Gründergeneration der SGGP und war während mehr als zwei Jahrzehnten ihr Vizepräsident. Als ehemaliger Kantonsarzt und Mitglied im Waadtländer Kantonsparlament verfügte er über grosses Wissen und ein umfangreiches Beziehungsnetz. Die SGGP-Präsidentin Christine Egerszegi-Obrist dankte Jean Martin - ein Jahr nach seinem Rücktritt aus dem Zentralvorstand - nochmals für seine langjähriges Engagement und überreichte ihm einen Blumenstrauss.

 

Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 2/2007.