GPI Nr. 1/2009

 

 

 

 


 


SGGP - SSPS


Mitgliederversammlung der SGGP

Die diesjährige Mitgliederversammlung der SGGP findet statt am Donnerstag, 4. Juni 2009 von 12.30 bis 13.30 Uhr im Hotel Kreuz in Bern. Neben den ordentlichen Traktanden wird eine kleinere Anpassung der Statuten notwendig.

Im Anschluss laden wir Sie zur Kurztagung ein:


Blockade im Gesundheitswesen?

Nach einem Eintrittsreferat von Bundesrat Pascal Couchepin werden drei weitere Exponenten des Gesundheitswesens zu dessen Referat Stellung beziehen. Es folgt eine Podiumsdiskussion, welche von Frau Ständerätin Christine Egerszegi, Präsidentin der SGGP geleitet wird. Die drei weiteren Teilnehmer der Tagung sind: Dr. Jacques de Haller, Präsident der FMH; Peter Fischer, CEO der Visana; eine Regierungsrätin oder ein Regierungsrat (Vorsteherin/ Vorsteher eines kantonalen Gesundheitsdepartements, Antwort noch ausstehend). Die Kurztagung dauert von 14 bis 16.30 Uhr und findet ebenfalls im Hotel Kreuz in Bern statt.

Zur Mitgliederversammlung und zur Kurztagung werden Sie mit separater Post eine Einladung erhalten.

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Irchel-Tagung Mittwoch, 1. Juli 2009

Wie jedes Jahr ist auch die diesjährige Tagung einem Pflegethema gewidmet: „Heraus aus dem Pflegenotstand“. Das Thema wird von verschiedenen Referentinnen und Referenten beleuchtet. Workshops bieten die Gelegenheit für thematische Vertiefungen.

Die Irchel-Tagung 09 stellt die Frage, wie weit Pflegenotstand in der Schweiz bereits existiert oder zu erwarten ist und was zu tun ist, um ihn zu verhindern. Lösungsansätze sollen erarbeitet und konkrete Empfehlungen auf den verschiedenen Ebenen der Gesundheitspolitik formuliert werden.

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SGGP Stakeholder Plattform 2009

Die Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitspolitik (SGGP) bietet Organisationen im Gesundheitswesen eine neue Plattform an. Teilnehmer können wichtige gesundheitspolitische Diskussionen aktiv mitgestalten und ihre Haltung frühzeitig in die öffentliche Debatte tragen. Zu diesem Zweck wird 2009 ein Pilotprojekt zum Thema „Gesundheitsziele für die Schweiz“ durchgeführt. Die SGGP hat Organisationen, die sich in diese Diskussion einschalten möchten, zur Teilnahme eingeladen.
Breite Kreise sind sich darin einig, dass eine effektive und effiziente Prävention und Gesundheitsförderung von Bund, Kantonen, Städten sowie privaten Akteuren zwingend einer besseren Koordination bedarf. Eine zentrale Stellung wird dabei die Formulierung von Gesundheitszielen für die Schweiz einnehmen. Die Diskussion darüber wird unabhängig vom Ausgang der laufenden Vernehmlassung zum neuen Präventionsgesetz fortschreiten. Das Pilotprojekt greift diese aktuelle Debatte auf und gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Erwartungen an die Formulierung von Gesundheitsförderungs- und Präventionszielen frühzeitig zu formulieren und einzubringen.

Die folgenden Fragen werden im Rahmen der Stakeholder Plattform bearbeitet und beantwortet:   
1.  Welche Erwartungen haben die Teilnehmenden an den nationalen Zielformulierungsprozess im Hinblick auf das Präventions- und Gesundheitsförderungsgesetz?

  1. Welches ist der Mehrwert von Gesundheitszielen gegenüber bisherigen Steuerungsinstrumenten in der Gesundheitspolitik?
  2. Wo sind die Möglichkeiten und Grenzen von Public-Private-Partnership in Bezug auf die Ziele der Gesundheitspolitik, in Prävention und Gesundheitsförderung?
  3. Welche Anreize braucht es (oder gibt es bereits), damit Industrie und Gewerbe, die NGOs und die Kantone die nationalen Gesundheitsziele mit einer gewissen Verbindlichkeit umsetzen? Wie kann eine Koordination stattfinden? Braucht es ein Controlling?

Aus den Diskussionen in der Arbeitsgruppe erstellt die SGGP einen Bericht, der im Herbst 2009 im Rahmen einer Veranstaltung vorgestellt und gegen Ende Jahr in der Schriftenreihe publiziert werden soll.

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In Vorbereitung (erscheint ca. Juni 2009)
Band 96
der SGGP-Schriftenreihe:
Autoren: Peter Rüesch, Laila Burla, René Schaffert, Maja Mylaeus

Qualitätsindikatoren der ambulanten Pflege (Spitex) in der Schweiz

Der Bedarf an ambulanter Pflege zu Hause nimmt laufend zu. Diese Entwicklung rückt auch Fragen der Qualität in den Fokus des öffentlichen Interesses. Der Spitex Verband Schweiz veranlasste deshalb eine Studie zur Auswahl, wissenschaftlichen Validierung und Erprobung von Qualitätsindikatoren für die ambulante Pflege. Als Grundlage diente die schweizerische Version des RAI-HC (Resident Assessment Instrument Home Care), eines international entwickelten Bedarfsabklärungsinstruments.

Die Studie liefert u. a. ein Kernset von 19 Qualitätsindikatoren, die relevante Aspekte der ambulanten Pflege sowohl wissenschaftlich zuverlässig abbilden als auch praxistauglich erfassen. Ausserdem werden Empfehlungen für die Umsetzung von Qualitätsmessungen in der Praxis formuliert.


Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 1/2009.