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Gesundheitswesen Schweiz 2008
Die Interpharma hat diese interessante Publikation zum 28. Mal herausgegeben. Wie jedes Jahr bringt sie anschaulich und in handlichem Format aktuelle Daten zum schweizerischen Gesundheitswesen. Die Publikation kann – für jene, die es noch nicht wissen – bei der Interphama in Basel kostenlos bestellt werden.
Selbständige nichtärztliche Medizinalpersonen in der freien Praxis – wie viel Freiheit belässt ihnen das Krankenversicherungsrecht?
Beatrice Gross Hawk, ehemalige Geschäftsführerin des Schweizerischen Physiotherapeuten-Verbands, hat diese Dissertation an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich verfasst (Schulthess-Verlag, ISBN 978-3-7255-5761-5, 62 Franken). Die Arbeit beschreibt die rechtlichen und faktischen Schranken der selbstständigen Tätigkeit der kaum im Rampenlicht stehenden nichtärztlichen Medizinalpersonen wie Physio- und Ergotherapeuten, Pflegefachpersonen, Logopäden und Ernährungsberater. Neben der Darstellung der bundesrätlichen Rechtssprechung zu den Tarifen dürfte für die Praxis insbesondere der Teil über die Kontrolle der Leistungserbringer durch die Krankenversicherer interessant sein, da er konkrete Hinweise für die Lösung möglicher Konflikte enthält.
Personnel de santé en Suisse – Etat des lieux et perspectives jusqu’en 2020
Dieses Arbeitsdokument 35 des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums, verfasst von Hélène Jaccard Ruedin, France Weaver, Maik Roth und Marcel Widmer, nimmt eine Bestandesaufnahme des Gesundheitspersonals in der Schweiz vor, mit Schwerpunkt auf den Pflege- und den therapeutischen Berufen. Ferner wird der Einfluss der demographischen Alterung auf die Entwicklung des Personalbedarfs bis ins Jahr 2020 untersucht und nach Spitälern, Pflegeheimen und Spitex-Diensten spezifiziert (ISBN 978-3-907872-51-2, 16 Franken).
Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 1/2009.