GPI Nr. 2/2004

 

 

 

 


 


Gesundheitswesen allgemein

Kompendium evidenzbasierte Medizin
Im Hans Huber Verlag ist dieses Buch von Günter Ollenschläger u.a. (Hrsg.) erschienen (ISBN 3-456-84056-X, 86 Franken). Das Kompendium will zu den praktisch wichtigsten Krankheitsbildern die zentralen klinischen Fragen stellen und davon ausgehend verlässliche Ergebnisse zu einzelnen Therapieoptionen dokumentieren.

Springer Lexikon Medizin
Als verständliches Nachschlagewerk neuen Typs beschreibt der Springer-Verlag diese bei ihm erschienene Publikation von Peter Reuter (ISBN 3-540-20412, 51 Franken). Ziel dieses Nachschlagewerks ist es, medizinische Kompetenz mit verständlicher Präsentation zu kombinieren. 80'000 Stichwörter, 2'400 Seiten mit 2'800 vierfarbigen Abbildungen und Tabellen, ausführliche Essays zu Schwerpunktthemen und 50'000 englische Übersetzungen bilden Bestandteil dieser Erstausgabe.

Sozialrecht der Europäischen Union
Die zweite, aktualisierte Auflage dieses Buchs von Eberhard Eichenhofer ist im Erich Schmidt Verlag erschienen (ISBN 3-503-07084-2, 39.80 Euro). Es weist vier Hauptkapitel auf: 1. Grundlagen. 2. Koordinierendes Sozialrecht der EU. 3. Europäisches harmonisierendes Sozialrecht. 4. Ausblick.

Lehrbuch Sozialmedizin
Ralph Brennecke ist Herausgeber dieses Buchs (Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-84082-9, 52.50 Franken). Hauptkapitel dieser interessanten, in erster Linie auf die deutschen Verhältnisse ausgerichteten Publikation bilden: 1. Gesundheit und Krankheit in Bevölkerungen. 2. Soziale und medizinische Determinanten von Krankheit und Gesundheit. 3. Soziale und medizinische Reaktionen auf Krankheit und Behinderung. 4. Soziale und medizinische Folgen von Krankheiten und Behinderungen.

Forschungsmethoden in den Gesundheitswissenschaften
Eine Einführung in die empirischen Grundlagen vermittelt Siegfried Geyer (Juventa-Verlag, ISBN 3-7799-1565-0, 28 Franken). Das Buch weist nach der Einführung folgende Kapitel auf: Daten und ihre Eigenschaften. Arten der Befragung. Fragen und Antworten. Das Testen von Fragebogen. Auswahlverfahren und die Wahl eines Untersu-chungsdesigns. Die Arbeit mit Sekundärdaten.

Traditionelles und neues Wohnen im Alter
François Höpflinger ist der Autor des Age Reports 2004 (Seismo Verlag, ISBN 3-03777-004-X, 29 Franken). Die Hauptthemen des Buchs sind: Demographische Perspektiven - mehr ältere Menschen in einer langlebigen Gesellschaft. Altern im Wandel - zum gesellschaftlichen Wandel des Alters. Lebens- und Haushaltsformen in späteren Lebensphasen. Wohnwünsche, Wohnprobleme und Wohnperspektiven im höheren Lebensalter. Wohn- formen im Vergleich und innovative Wohnformen im Alter. Reportagen und Fotos ausgewählter innovativer Wohn- modelle älterer Menschen. Kontakt- und Internetadressen zu Wohnen im Alter.

Sexualisierte Kriegsgewalt und ihre Folgen
Medica mondiale e.V. (Hrsg.) hat dieses Handbuch zur Unterstützung traumatisierter Frauen in verschiedenen Arbeitsfeldern publiziert (Mabuse-Verlag, ISBN 3-935964-48-X, 29.80 Euro). Traurig, dass es ein solches Buch braucht; gut, dass es ein solches Buch gibt. Die Hauptthemenbereiche, die in mehreren Artikeln beleuchtet werden, sind: Das Trauma sexualisierter Kriegsgewalt: Hintergründe, Folgen, Rechtslage. Die Arbeit von medica mondiale. Grundlagen für alle Berufsgruppen. Lebensumstände, Rechtslage und Beratung von Flüchtlingsfrauen in Deutschland. Traumasensible Behandlung und Begleitung. Psychosoziale und psychotherapeutische Unterstützung. Sexualisierte Kriegsgewalt vor Gericht. Service.

Risikoentscheidungen im Gentechnikrecht
Sandra Schmieder geht in diesem Buch der Frage nach, ob Gerichte gentechnikrechtliche Streitigkeiten entscheiden können und dürfen. Ist die Letztentscheidung über gentechnische Vorhaben der auf das Gentechnik- recht spezialisierten Behörde vorzubehalten und hat diese einen gerichtsresistenten Einschätzungsspiel- raum? Die bisherige Rechtssprechung befürwortet dies. Sandra Schmieder tritt dieser Auffassung in ihrem Werk entschieden entgegen (Verlag Duncker & Humblot, ISBN 3-428-11301-2, 149 Franken).

Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 2/2004.