Editorial
Liebe Leserinnen und Leser
In der heutigen GPI stellen wir Ihnen die neue Präsidentin der Schweizerischen
Gesellschaft für Gesundheits-politik (SGGP) und die neue Zentralsekretärin
der SGGP vor. Ich habe in den letzten Monaten auch das Zentral-sekretariat interimistisch
geleitet und dabei noch besser Einblick in die Mechanismen und die Vielfältigkeit
der SGGP-Arbeiten bekommen. Ich bin überzeugt, dass die SGGP mit den beiden
gewählten Fachfrauen ein ausgezeichnetes Team für die zukünftigen
Herausforderungen finden konnte. Der GPI-Redaktor wünscht beiden einen
guten Start in die neue Tätigkeiten. Er ist aber auch überzeugt, dass
die SGGP wieder einmal im schweizerischen Gesundheitswesen Zeichen setzt. Denn
erstmals in der fast dreissigjährigen Geschichte der SGGP belegen zwei
Frauen die wichtigsten Ämter der SGGP. Welcher andere Akteur im schweizerischen
Gesundheitswesen kann das von sich behaupten? Dabei erledigen gerade im Gesundheits-
und Sozialwesen viele Frauen überproportional viel Aufgaben. Mit der Kombination
aus FdP-Nationalrätin und ehemaliger Mitarbeiterin der SP-Fraktion der
Bundesversammlung bringt die SGGP ausserdem erneut ihre wichtige Forums- und
Vermittlungsfunktion zum Ausdruck. Gerade die Erfolge in der schweizerischen
Drogenpolitik sind wesentlich auf eine solche Initiative der SGGP zurückzuführen.
An solche Gegebenheiten gilt es nach den unsäglichen Diskussionen um die
Revision des Betäubungsmittelgesetzes erst recht zu erinnern.
Willy Oggier,
Chefredaktor GPI
Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen"
(GPI), Nr. 2/2004.