GPI Nr. 2/2004

 

 

 

 


 


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser
In der heutigen GPI stellen wir Ihnen die neue Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Gesundheits-politik (SGGP) und die neue Zentralsekretärin der SGGP vor. Ich habe in den letzten Monaten auch das Zentral-sekretariat interimistisch geleitet und dabei noch besser Einblick in die Mechanismen und die Vielfältigkeit der SGGP-Arbeiten bekommen. Ich bin überzeugt, dass die SGGP mit den beiden gewählten Fachfrauen ein ausgezeichnetes Team für die zukünftigen Herausforderungen finden konnte. Der GPI-Redaktor wünscht beiden einen guten Start in die neue Tätigkeiten. Er ist aber auch überzeugt, dass die SGGP wieder einmal im schweizerischen Gesundheitswesen Zeichen setzt. Denn erstmals in der fast dreissigjährigen Geschichte der SGGP belegen zwei Frauen die wichtigsten Ämter der SGGP. Welcher andere Akteur im schweizerischen Gesundheitswesen kann das von sich behaupten? Dabei erledigen gerade im Gesundheits- und Sozialwesen viele Frauen überproportional viel Aufgaben. Mit der Kombination aus FdP-Nationalrätin und ehemaliger Mitarbeiterin der SP-Fraktion der Bundesversammlung bringt die SGGP ausserdem erneut ihre wichtige Forums- und Vermittlungsfunktion zum Ausdruck. Gerade die Erfolge in der schweizerischen Drogenpolitik sind wesentlich auf eine solche Initiative der SGGP zurückzuführen. An solche Gegebenheiten gilt es nach den unsäglichen Diskussionen um die Revision des Betäubungsmittelgesetzes erst recht zu erinnern.

Willy Oggier,
Chefredaktor GPI

Quelle: "Gesundheitspolitische Informationen" (GPI), Nr. 2/2004.